Beisetzung von 15 identifizierten türkischen Zyprern auf dem Friedhof Atlılar zum zweiten Mal verschoben
Die Zeremonie zur Beisetzung von 15 türkischen Zyprern, deren Identität das Komitee für vermisste Personen festgestellt hat, wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Sie sollte am 7. September um 10:00 Uhr auf dem Friedhof Atlılar im Bezirk Famagusta stattfinden.

Ursprünglich war die Zeremonie für den 1. September angesetzt. Sie war bereits auf Montag verschoben worden, nachdem eine Fähre vor Kyrenia verunglückt war und Menschen ums Leben gekommen waren. Einen neuen Termin hat das Komitee bislang nicht bekannt gegeben.
Unter den Identifizierten sind vier Mitglieder der Familie Süleyman: Tülay (28 Jahre), Hasan (10), Kemal (6) und Okan (3). Aus der Familie Ali Osman (Pipalı) wurden ebenfalls vier Personen identifiziert: Mualla (36), Gülden (4), Özlem (2) und Seldem, die 40 Tage alt war. Auf der Liste stehen außerdem Ayşe Hasan (56), Kıymet Hasan (22), Narin Hasan (16), Fatma Tahir (46), Emine Tahir (22), Gürhan Ali Çerkez (12) und Betül Arnavut, die 16 Monate alt war.
Die Überreste wurden bei Ausgrabungen auf dem Friedhof Atlılar gefunden, die das Komitee vom 24. Juli 2023 bis zum 23. April 2024 durchführte.
Das Komitee für vermisste Personen ist ein zweigemeinschaftliches Gremium, das unter der Schirmherrschaft der UNO arbeitet. Es führt Ausgrabungen durch, identifiziert die Überreste vermisster Zyprer und übergibt sie den Familien zur Beisetzung.
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