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Regierung der TRNZ beauftragt Privatunternehmen mit Tiefseesuche nach Vermissten vor Girne

09.09.2026 / 09:42
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Der Ministerpräsident der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ), Ünal Üstel, teilte mit, dass für die Suche nach den Menschen, die beim Untergang des Passagierschiffs Filo Jet vor Girne vermisst wurden, ein auf Tiefseearbeiten spezialisiertes Privatunternehmen beauftragt wurde. Die Entscheidung wurde im Anschluss an ein Treffen in Ankara getroffen; die technischen und operativen Vorbereitungen haben bereits begonnen.

Regierung der TRNZ beauftragt Privatunternehmen mit Tiefseesu​​che nach Vermissten vor Girne

An dem Treffen nahmen der türkische Vizepräsident Cevdet Yılmaz, der türkische Verteidigungsminister Yaşar Güler, der Befehlshaber der türkischen Seestreitkräfte, Admiral Ercüment Tatlıoğlu, technische Delegationen der zuständigen Behörden sowie Vertreter privater Einrichtungen mit Erfahrung in Unterwasser-Such- und Rettungsarbeiten teil. Die Teilnehmer besprachen den Stand der bereits geleisteten Arbeit, bewerteten die technischen Berichte dieser Unternehmen und erörterten, welche zusätzlichen Methoden bei der Suche eingesetzt werden könnten.

Nach Angaben Üstels werden die weiteren Arbeiten in Abstimmung mit den zuständigen Behörden der TRNZ und auf Grundlage eines genehmigten Fahrplans fortgesetzt. Der Ministerpräsident führte außerdem Gespräche mit Güler, dem türkischen Generalstabschef Selçuk Bayraktaroğlu und Tatlıoğlu. Dabei ging es um den Stand der Suche und mögliche weitere Schritte.

Mit dem türkischen Justizminister Akın Gürlek besprach Üstel den juristischen Teil: die Aufklärung sämtlicher Umstände der Katastrophe, die Ermittlung der Verantwortlichen und die Zusammenarbeit mit den türkischen Behörden. Auf der Reise wurde der Ministerpräsident vom Vize-Ministerpräsidenten der TRNZ, Fikri Ataoğlu, begleitet.

Das Schiff Filo Jet war auf der Strecke Girne – Taşucu unterwegs und sank kurz nach dem Auslaufen aus dem Touristenhafen von Girne. Am elften Tag nach der Katastrophe wurden die Leichen von 14 Menschen gefunden; 14 weitere Passagiere und Besatzungsmitglieder gelten als vermisst. Im Unglücksgebiet sind die Schiffe der türkischen Seestreitkräfte TCG ALEMDAR und TCG IŞIN im Einsatz. Üstel hatte zuvor mitgeteilt, dass die Suche rund um die Uhr und ohne Unterbrechung fortgesetzt wird.

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