Zahl der Todesopfer nach Schiffsunglück vor Girne auf acht gestiegen, 17 Menschen vermisst
Der Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ), Erhan Arıklı, teilte mit, dass die Zahl der Todesopfer nach dem Untergang eines Passagierschiffs vor der Küste von Girne auf acht gestiegen ist. Weitere 17 Menschen gelten als vermisst, die Such- und Rettungsaktion dauert an.

Nach Angaben des Ministers liegt das gesunkene Schiff in einer Tiefe von 514 Metern auf dem Meeresgrund. Für Arbeiten in dieser Tiefe wurde aus der Türkei ein vollständig ausgerüstetes Schiff mit Tauchern entsandt — es soll in den kommenden Stunden am Unglücksort eintreffen.
Arıklı erinnerte daran, dass das Schiff erst vor zwei Monaten auf der Werft „Akdeniz“ überprüft worden war: Die Inspektion wurde von der Klassifikationsgesellschaft Türk Loydu durchgeführt. Die Unfallursache ist bislang unbekannt — nach Angaben des Ministers begann das Schiff, Wasser aufzunehmen, und sank sehr schnell. Um festzustellen, was geschehen ist, müsse der Fahrtenschreiber geborgen werden.
Im Rundfunk- und Fernsehsender BRT rief der Minister dazu auf, Meldungen in den sozialen Netzwerken nicht zu vertrauen, und bezeichnete sie als Quelle von Desinformation.
Das Schiff sank am 30. August kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Girne. An Bord befanden sich 267 Menschen — 259 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder.
You may also be interested in:
- Schaden durch nicht funktionierende Radaranlagen in der Türkischen Republik Nordzypern übersteigt 600 Millionen Lira
- 85,6 % der Einwohner Nordzyperns sind der Meinung, dass es im Land in die falsche Richtung geht – STUDIE
- Neurochirurg Çağın Ozankaya vertrat die Türkische Republik Nordzypern auf dem Kongress zur tiefen Hirnstimulation in Wien
- Außenministerium der TRNZ weist Modell einer rotierenden Präsidentschaft auf Zypern zurück
- TRNZ-Premier Üstel verspricht, innerhalb von 80 Tagen Projekte zur Unterstützung von Familien vorzulegen


Kommentare (0)