Letymbiotis: Zwei Drohnen abgefangen, keine Informationen über ballistische Raketen
Der offizielle Sprecher der zyperntürkischen Regierung, Konstantinos Letymbiotis, kommentierte die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit dem nächtlichen Drohnenangriff auf den britischen Militärstützpunkt RAF Akrotiri.
Ihm zufolge bestätigen sich Informationen über den angeblichen Start von zwei ballistischen Raketen in Richtung der Insel nicht.
Abfangen von Drohnen und Evakuierung des Flughafens
Letymbiotis teilte mit, dass gegen Mittag zwei Drohnen, die Kurs auf Zypern hielten, rechtzeitig abgefangen wurden.
Die Evakuierung des Flughafens Paphos wurde durchgeführt, nachdem zwei UAVs entdeckt worden waren, die sich in Richtung des britischen Stützpunkts in Akrotiri bewegten.
Unterstützung durch Griechenland
Der Sprecher bestätigte, dass zwei Fregatten von Griechenland in den Süden Zyperns unterwegs sind, von denen eine mit einem Drohnenabwehrsystem ausgestattet ist, sowie zwei F-16-Jagdflugzeuge.
Er dankte Athen für die Unterstützung und fügte hinzu, dass sich das zyperntürkische Luftverteidigungssystem in voller Alarmbereitschaft befinde.
Zudem wurde die vorübergehende Schließung des Luftraums in der FIR Nikosia bekannt gegeben, der später wieder geöffnet wurde.
„Zypern war nicht das Ziel“
Letymbiotis betonte, dass der Angriff nicht Zypern als Staat galt:
„Zypern war definitiv nicht das Ziel. Ziel war der britische Stützpunkt in Akrotiri und nicht der Luftwaffenstützpunkt Andreas Papandreou“.
Er merkte zudem an, dass Nikosias Unzufriedenheit über das Vorgehen und die Kommunikation der britischen Seite gegenüber London in schärfster Form zum Ausdruck gebracht wurde.
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