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Syrien, Nigeria und Armenien wechseln für die Einreise nach Nordzypern zu elektronischen Visa

23.08.2026 / 13:44
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Premierminister Ünal Üstel kündigte die Einführung der Systeme Göç-Sis und E-Vize an, die die Kontrolle über die Ein- und Ausreise aus dem Land verstärken und zur Bekämpfung der illegalen Migration beitragen sollen. Nach den Worten Üstels muss der Staat wissen, wer zu welchem Zweck, wann und in welchem Status nach Nordzypern einreist. Die erforderlichen Prüfungen sollen bereits vor der Ankunft der betreffenden Person durchgeführt werden.

In der ersten Phase werden Bürger Syriens, Nigerias und Armeniens in das E-Vize-System aufgenommen. Das derzeitige konsularische Visasystem für Bürger dieser Länder wird durch ein elektronisches Visum ersetzt. Die Anträge werden zunächst von der Migrationsbehörde geprüft. Je nach Reisezweck werden Stellungnahmen der Polizei und anderer staatlicher Einrichtungen angefordert. Damit beginnen die Sicherheitsüberprüfungen bereits vor der Einreise.

Die Änderungen betreffen auch ausländische Studierende. Die bloße Einladung durch eine Universität wird für die Einreise künftig nicht mehr ausreichen. Die Universitäten müssen die Daten und Dokumente künftiger Studierender online an die Migrationsbehörde übermitteln.

Nach der Prüfung, unter anderem unter Berücksichtigung der Stellungnahme der Generaldirektion der Polizei, wird über die Erlaubnis zur Einreise entschieden. Studierende aus Ländern, für deren Bürger ein Visum erforderlich ist, müssen das E-Vize-Verfahren durchlaufen.

Nach der Genehmigung der Einreise wird dem Studierenden automatisch eine Ausländer-Identifikationsnummer zugeteilt. Dadurch kann sein Status vom Zeitpunkt der Einreise bis zur Einschreibung an der Universität und zur Ausstellung einer Aufenthaltserlaubnis verfolgt werden.

Üstel erklärte, dass die Behörden nicht beabsichtigten, Nordzypern von der Außenwelt abzuschotten, sondern eine kontrollierte und sichere Einreise gewährleisten wollten.

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