Kammer der Lebensmitteltechniker der Türkischen Republik Nordzypern warnt vor den Risiken der Mückenbekämpfung
Die Kammer der Lebensmitteltechniker der Türkischen Republik Nordzypern erklärte, dass die Bekämpfung von Mücken — Überträgern des West-Nil-Virus — nicht zu einer neuen Bedrohung für die Gesundheit der Menschen werden dürfe: Der unkontrollierte Einsatz von Chemikalien könne Wasserquellen und Lebensmittel verunreinigen.

Beste Oy̆men, Vorsitzende des Vorstands der Kammer, die dem Verband der türkisch-zyprischen Ingenieure und Architekten (KTMMOB) angehört, betonte, dass die chemische Bekämpfung „auf wissenschaftlicher Grundlage, unter Kontrolle und im Rahmen eines umfassenden Ansatzes“ erfolgen müsse.
Die Sicherheit des Wassers sei ein untrennbarer Bestandteil der Lebensmittelsicherheit, erklärte Oy̆men: Besonders wichtig sei der Schutz der Quellen, aus denen Wasser zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen entnommen werde.
Oy̆men wies außerdem auf die Behandlung rund um Restaurants, Cafés, Märkte und Lebensmittelproduktionsbetriebe hin. Ihren Angaben zufolge müsse ausgeschlossen werden, dass Chemikalien auf offen liegende Lebensmittel und in Trinkwasser gelangten.
Zuvor hatte das Gesundheitsministerium der Türkischen Republik Nordzypern auf Nordzypern drei Fälle einer Infektion mit dem West-Nil-Virus bestätigt. Danach verstärkten die Gemeinden die Mückenbekämpfung, auch in Gebieten nahe der Pufferzone.
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