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Die Türkei hat den Bericht des Europäischen Parlaments wegen seiner Haltung zu Zypern scharf kritisiert

18.06.2026 / 04:23
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Das türkische Außenministerium und der Leiter der Kommunikationsdirektion der Präsidentschaft, Burhanettin Duran, haben den Jahresbericht des Europäischen Parlaments (EP) zur Türkei für 2025 zurückgewiesen und ihn als voreingenommen, unbegründet und ideologisch geprägt bezeichnet. In Ankara erklärte man, das Dokument fördere die Interessen antitürkischer Kreise und schade der positiven Agenda zwischen der Türkei und der EU.

Die wichtigsten Streitpunkte und Positionen der Seiten:
• Die Zypernfrage und die „Blaue Heimat“: Die türkische Seite betonte, dass die Kritik an ihrer Doktrin der „Blauen Heimat“ unbegründet sei, und dass die Position des EP zu Zypern ausschließlich die maximalistischen Forderungen Griechenlands widerspiegle.
• Das Justizsystem: Ankara wies Vorwürfe einer Politisierung der Gerichte und Angriffe auf Justizminister Akın Gürlek zurück und erklärte, die türkische Justiz sei vollständig unabhängig.
• Der Kern des EP-Berichts: Die Europaabgeordneten stellten fest, dass der Beitrittsprozess der Türkei zur EU seit 2018 wegen fehlender Reformen im Bereich der Menschenrechte, der Pressefreiheit und der Rechtsstaatlichkeit eingefroren sei. Gleichzeitig werde die Türkei in dem Bericht als strategischer Partner und NATO-Mitglied bezeichnet.
• Die Vorwürfe aus Brüssel: Der EP-Text enthält Behauptungen, die Türkei verletze die souveränen Rechte Griechenlands und der Republik Zypern, und der Berichterstatter Nacho Sánchez Amor erklärte, die demokratische Pluralität im Land habe sich abgeschwächt.

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