Im Hafen von Kyrenia wurde ein Röntgenscanner installiert: Die Behörden der TRNZ verstärken die Grenzkontrollen

Die Behörden der TRNZ kündigten zusätzliche Maßnahmen gegen organisierte Kriminalität sowie eine Verschärfung der Kontrollen an den Einreisepunkten an. Innenminister Dursun Oğuz erklärte, dass die wichtigsten Änderungen See- und Grenzübergänge betreffen, darunter den Hafen von Kyrenia.
Nach Angaben des Ministers wurde im Hafen bereits ein Röntgenscanner zur Kontrolle von Fracht und Gepäck installiert — zuvor gab es dort keine derartige Ausrüstung, weshalb die Route als verwundbar galt. Es wird erwartet, dass das System in den kommenden Wochen in Betrieb geht. Parallel dazu ist die Einführung von Wärmebildkameras sowie der Einsatz von Gesichtserkennung bei der Einreise geplant — zusätzlich zur bestehenden Identifizierung per Fingerabdruck. Ein Teil der Ausrüstung werde, so heißt es, aus der Türkei geliefert.
Oğuz betonte, dass die Behörden entschlossen seien, konsequent vorzugehen und eine Stärkung krimineller Netzwerke zu verhindern. Zu den Prioritäten zählte er den Ausbau des Datenaustauschs und gemeinsame Maßnahmen mit türkischen Institutionen sowie strengere Kontrollen an den Grenzübergängen.
Gesondert wandte sich der Minister an die Wirtschaft und die Medien. Unternehmern, die mit Drohungen konfrontiert sind, riet er, die Situation nicht zu verschweigen und mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Die Medien wiederum wurden gebeten, bei der Veröffentlichung von Materialien vorsichtiger vorzugehen, die unbeabsichtigt die Aktivitäten krimineller Gruppen popularisieren könnten.
Außerdem wird berichtet, dass die Behörden mit der Überarbeitung der Polizeigesetzgebung begonnen haben — unter Berücksichtigung des Bevölkerungswachstums, neuer Kriminalitätsformen und der technologischen Entwicklung.
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