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Auf Nordzypern wurde ein Täter festgenommen, der versucht hatte, die türkische TYT-Prüfung mit fremden Dokumenten abzulegen

24.06.2026 / 16:29
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Der Verdächtige mit den Initialen S.E.K., der wegen der Fälschung und Verbreitung fingierter amtlicher Dokumente für die Teilnahme an der Aufnahmeprüfung für türkische Hochschulen (TYT) festgenommen worden war, erschien vor Gericht und wurde für die Dauer des Verfahrens gegen Kaution freigelassen.

Einzelheiten der Straftat und Verlauf der Ermittlungen:
Der Vorfall ereignete sich am 20. Juni 2026 gegen 09:45 Uhr in einem Prüfungszentrum auf dem Gelände einer Fakultät einer Universität in Haspolat.
— Wesen der Manipulation. Nach den Aussagen des Polizeibeamten Direnç Has verfügte der Verdächtige nicht über eine persönliche Registrierung für die TYT-Prüfung. Um diese Einschränkung zu umgehen, nahm er das Anmeldeformular seines Freundes, änderte darin die persönlichen Daten, klebte sein eigenes Foto ein und legte das gefälschte Formular den Mitgliedern der Prüfungskommission vor.
— Schuldeingeständnis. Der Täter wurde noch vor Ort festgenommen. Im Verlauf der Voruntersuchung machte er freiwillige Aussagen, in denen er die ihm vorgeworfenen Handlungen vollständig eingestand. Zuvor hatte das Gericht bereits Untersuchungshaft für drei Tage angeordnet, um Beweise zu sammeln.

Gerichtsentscheidung zur Anordnung der Sicherheitsmaßnahme:
Da die Hauptphase der polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen ist, gab Richter Şevket Gazi dem Antrag der Ermittler statt, die Maßnahme in eine Kautionsauflage umzuwandeln. Das Gericht genehmigte folgende Sicherungsbedingungen:
— Verbot, das Hoheitsgebiet der TSCN bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens zu verlassen.
— Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 20.000 türkischen Lira.
— Benennung von zwei zuverlässigen Bürgen, von denen jeder eine finanzielle Verpflichtung über 800.000 türkische Lira unterzeichnet hat.

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