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Das Programm „Grüne Schulen“ aus der Türkischen Republik Nordzypern wurde in das UNESCO-Netzwerk zur Begrünung der Bildung aufgenommen

14.09.2026 / 13:39
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Das Programm „Grüne Schulen“, das auf Nordzypern vom Verband türkisch-zyprischer Unternehmerinnen (GİKAD) und der Internationalen Universität Final gemeinsam mit dem Bildungsministerium der Türkischen Republik Nordzypern durchgeführt wird, wurde in das globale UNESCO-Netzwerk Greening Education Partnership – „Partnerschaft für die Begrünung der Bildung“ – aufgenommen.

Das Programm „Grüne Schulen“ aus der Türkischen Republik Nordzypern wurde in das UNESCO-Netzwerk zur Begrünung der Bildung aufgenommen

In fünf Jahren entwickelte sich das Programm von einem Projekt der Türkischen Republik Nordzypern zu einer internationalen Initiative: Heute erreicht es mehr als 100 Schulen auf Nordzypern, in der Türkei und in London. Beteiligt sind Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitungen, Familien, lokale Behörden, zivilgesellschaftliche Organisationen und Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft.

Die UNESCO-Partnerschaft verfolgt das Ziel, bis 2030 in jedem Land mindestens 50 % der Schulen in die Kategorie der „grünen“ und auf den Klimawandel vorbereiteten Schulen zu überführen. Die „Grünen Schulen“ leisten dazu einen Beitrag in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Anpassung an den Klimawandel, Erhalt der biologischen Vielfalt und Wasserressourcenmanagement.

Die Programmkoordinatorin, Professorin Şerife Gündüz, erklärte, dass sich die Arbeit in fünf Jahren über Nordzypern hinaus in die Türkei und nach London ausgeweitet habe und dass das Programm nicht nur Schulhöfe verändere, sondern auch die Denkweise der Kinder und die Gewohnheiten, die sie im Alltag entwickeln.

Das Thema des Schuljahres 2026/2027 lautet „Biodiversität und Wasser“. Die Schülerinnen und Schüler werden endemische Arten Zyperns erforschen, Maßnahmen zum Wassersparen einführen, Regenwasser sammeln und den Wasserverbrauch reduzieren. Die Teilnahme am UNESCO-Netzwerk wird es den Organisatoren zufolge ermöglichen, die lokalen Erfahrungen auf internationalen Plattformen vorzustellen und von den Praktiken anderer Länder zu lernen.

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