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Limassol zu Fuß: Altstadt und Marina

Updated: 2 weeks ago

Die Altstadt von Limassol und die Limassol Marina lassen sich zu einem entspannten Spaziergang verbinden. Hier führen alte Gassen, Arkaden und Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert allmählich zu einer mittelalterlichen Burg und zum Alten Hafen, bevor sich das Stadtbild verändert: Yachten, Wasser, blühende Bougainvilleen und pastellfarbene Fassaden der modernen Marina erscheinen.

Altstadt von Limassol

Das historische Zentrum von Limassol erkundet man am besten ohne Eile. Interessant sind hier nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern auch die Straßen selbst: alte Fassaden, Balkone, Bögen, kleine Plätze und Durchgänge zwischen den Gebäuden.

In den alten Häusern befinden sich heute Cafés, kleine Geschäfte und andere städtische Räume, sodass das Viertel nicht wie ein Freilichtmuseum wirkt. Die historische Architektur bleibt ein Teil der modernen Stadt.

Man sollte nicht sofort zur Burg gehen. Interessanter ist es, ein wenig durch die Viertel zu schlendern und gelegentlich von den Hauptstraßen abzubiegen. Auf diese Weise entdeckt man kleine architektonische Details und Orte, die bei einer gewöhnlichen Führung leicht übersehen werden.

Schiza Triangle — das gelbe Haus

Eines der auffälligsten Häuser im historischen Zentrum ist Schiza Triangle, auch als Yellow House bekannt. Es liegt gegenüber der Kathedrale Agia Napa auf einem dreieckigen Grundstück, das durch die Kreuzung dreier Straßen entstanden ist.

Das Gebäude wurde vom Architekten Zacharias Vondas entworfen. In seiner Architektur sind Elemente des europäischen Eklektizismus erkennbar: Bogenöffnungen, Arkaden und ein Innenhof. Heute gilt Schiza Triangle als Teil des architektonischen Erbes der Stadt.

Die leuchtend gelbe Fassade zeigt eindrucksvoll, dass farbige Häuser nicht nur in der modernen Marina zu finden sind. Auch in der Altstadt von Limassol gibt es ungewöhnliche Gebäude, doch hier gehören sie zur tatsächlichen historischen Stadtbebauung.
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Saripolou Square

Der Saripolou Square liegt im historischen Zentrum und ist heute einer der belebtesten Stadträume. Früher war das umliegende Viertel ein ruhigerer Handels- und Wohnbereich der Stadt mit alten Gebäuden und kleinen Geschäften.

Besonders deutlich veränderte sich das Viertel nach der Entwicklung der Cyprus University of Technology: Die Gebäude wurden nach und nach restauriert, neue Lokale entstanden und der Platz wurde zu einem der Zentren des städtischen Lebens.

Nicht nur der Saripolou Square selbst ist interessant. Bevor man weiter in Richtung Burg geht, lohnt es sich, durch die benachbarten Straßen und kleinen Gassen zu gehen.
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Werkstätten und Kunst der Altstadt

Das historische Zentrum hat auch eine moderne kreative Seite. In den alten Vierteln gibt es kleine Werkstätten und Kunsträume. Dazu gehören Keramik, Malerei und andere Handwerke.

Die Keramikwerkstatt Fosaki. In der Stadt gibt es außerdem eigene Spazierwege, die der Kunst und den Werkstätten gewidmet sind.

Wenn man unterwegs auf eine geöffnete Werkstatt oder eine kleine Galerie stößt, kann man hineinschauen. Die Öffnungszeiten solcher Orte unterscheiden sich, daher sollte man den Besuch eines bestimmten Ortes besser im Voraus prüfen.

Auf den Straßen der Altstadt findet man auch moderne Street Art. Sie bildet einen interessanten Kontrast zu den alten Mauern und der traditionellen Stadtarchitektur. Es ist nicht nötig, nach einem bestimmten Werk zu suchen: Street Art kann sich verändern, daher schaut man sich am besten einfach aufmerksam um.

Burg von Limassol

Die mittelalterliche Burg von Limassol ist die wichtigste historische Sehenswürdigkeit der Altstadt. Sie befindet sich mitten im alten Viertel, nicht weit vom Hafen entfernt.

Heute ist dort das Zypern-Museum des Mittelalters untergebracht. Deshalb kann man die Burg entweder bei einem Spaziergang von außen besichtigen oder zusätzliche Zeit für den Museumsbesuch einplanen.

Auch die Umgebung der Burg ist sehenswert. Hier verbinden kleine Straßen und Plätze das historische Zentrum mit dem ehemaligen Hafen- und Industriegebiet der Stadt.
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Carob Mill — die Industriegeschichte von Limassol

In der Nähe der Burg befindet sich das Carob Mill Museum. Dieser Ort erinnert an die Zeit, als die Verarbeitung und der Export von Johannisbrotfrüchten für die Wirtschaft Zyperns von großer Bedeutung waren.

Der Johannisbrotbaum war ein so wichtiges Exportgut, dass seine Früchte als «schwarzes Gold Zyperns» bezeichnet wurden. Die alten Lager- und Produktionsgebäude in diesem Teil von Limassol standen in engem Zusammenhang mit dem nahe gelegenen Hafen.

Nach der mittelalterlichen Burg zeigt Carob Mill eine ganz andere Geschichte der Stadt — die Geschichte des Handels, der Produktion und des Seeexports.
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Alter Hafen von Limassol

Von Carob Mill gelangt man zum Alten Hafen. Hier verändert sich der Charakter des Spaziergangs deutlich: Die engen Viertel des historischen Zentrums enden und ein offener Raum am Meer beginnt.

Der Alte Hafen ist eine praktische Grenze zwischen den beiden Teilen des Spaziergangs. Hinter einem liegen die alten Straßen der Stadt und die Burg, während direkt daneben bereits die moderne Limassol Marina beginnt.

Gerade die Nähe dieser Viertel macht den Spaziergang besonders interessant: Für den Übergang vom historischen Limassol zum modernen Hafen benötigt man kein Verkehrsmittel.
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Trakasol — ein altes Lagerhaus an der Marina

Vor dem Spaziergang durch die moderne Marina lohnt sich ein Blick auf das Trakasol Cultural Centre. Es handelt sich um ein geschütztes historisches Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Einst war Trakasol ein Lagerhaus, in dem Johannisbrotfrüchte vor dem weiteren Handel und Export gelagert wurden. Später wurde das Gebäude restauriert und einer neuen Nutzung zugeführt.

Heute beherbergt Trakasol das Limassol Paradox Museum, während das historische Gebäude selbst ein Bindeglied zwischen dem alten Hafen von Limassol und der modernen Marina bleibt.
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Limassol Marina: pastellfarbene Häuser und Gassen am Wasser

Nach der Altstadt wirkt die Limassol Marina völlig anders. Sie ist ein moderner Jachthafen mit Wohn- und Geschäftsgebäuden, Restaurants, Geschäften und Spazierbereichen am Wasser.

Der Bau des Komplexes begann 2010, die ersten Yachten nahm die Marina 2013 auf und der Geschäftsbereich wurde 2014 für Besucher geöffnet.

Die farbenfrohen niedrigen Häuser der Marina sind daher nicht alt. Gleichzeitig verwendet das architektonische Konzept des Komplexes Elemente, die von der nahe gelegenen Altstadt von Limassol inspiriert sind.

Hier sieht man das Bild der Marina, das durch seine Farben im Gedächtnis bleibt: pastellfarbene Wände, blaue Pergolen, üppiges Grün und leuchtende Bougainvilleen. Zwischen den Gebäuden gibt es kleine Durchgänge, und anstelle einer gewöhnlichen Stadtstraße liegen direkt daneben Wasser und Yachten.

Man sollte sich nicht nur im zentralen Geschäftsbereich aufhalten. Es ist interessant, durch die öffentlichen Bereiche der Marina noch ein Stück weiterzugehen und den Hafen und die Architektur aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Ein Teil der Wohnbereiche ist jedoch privat, daher müssen die Zugangsbeschränkungen beachtet werden.

Häufige Fragen

Kann man die Altstadt und die Limassol Marina zu einem Spaziergang verbinden?

Ja. Das historische Zentrum, die Burg von Limassol, der Alte Hafen und die Limassol Marina liegen nahe beieinander, sodass man für den Weg zwischen den wichtigsten Teilen der Route kein Verkehrsmittel benötigt.

Wie viel Zeit nimmt der Spaziergang in Anspruch?

Die offizielle Route nur durch das historische Zentrum ist auf etwa 2,5 Stunden ausgelegt. Wenn man ein Museum und Werkstätten besucht und den Spaziergang durch die Marina fortsetzt, sollte man zusätzliche Zeit einplanen.

Sind die farbigen Häuser in der Limassol Marina historisch?

Nein. Die Limassol Marina ist ein moderner Komplex. Ihre Architektur verwendet von der benachbarten Altstadt inspirierte Motive, doch die pastellfarbenen Gebäude der Marina gehören zur modernen Bebauung.

Wo befindet sich das gelbe Haus?

Schiza Triangle oder Yellow House befindet sich im historischen Zentrum gegenüber der Kathedrale Agia Napa. Es handelt sich um ein historisches Gebäude, das in die offizielle Stadtroute aufgenommen wurde.

Was kann man außer der Burg besichtigen?

Man sollte auf Schiza Triangle, Saripolou Square, das Hellas-Gebäude, Agiou Andreou, Fylaktou Arcade, kleine Werkstätten, Carob Mill und das historische Trakasol achten.

Kann man sich frei in der Limassol Marina bewegen?

Die öffentlichen Bereiche der Marina sind für Besucher zugänglich. Ein Teil der Wohnbereiche ist privat, daher müssen die Hinweisschilder und Zugangsbeschränkungen beachtet werden.

Sollte man Amathus und die Burg von Kolossi in diese Route aufnehmen?

Diese Orte sollte man besser für einen separaten Ausflug aufsparen. Der größte Vorteil dieses Spaziergangs ist seine Kompaktheit: Die Altstadt, die Burg, der Alte Hafen und die Marina lassen sich nacheinander zu Fuß erkunden.

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