DEPY-Vereinigung: Mangel, Bürokratie und der Bedarf an echten Veränderungen

Die DEPY-Vereinigung (ADHS) hat eine deutliche Stellungnahme abgegeben und auf systemische Mängel in der Unterstützung von Kindern und Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung hingewiesen. Nach Angaben der Organisation sehen sich Familien mit ständigen Hürden konfrontiert — langen Wartezeiten für Diagnosen, einem Mangel an Fachkräften sowie eingeschränktem Zugang zu Therapien und Medikamenten.
Besonderes Augenmerk gilt der Bürokratie: Selbst bei vorliegender Diagnose wird der Erhalt der notwendigen Unterstützung in Schulen und medizinischen Einrichtungen häufig zu einem langwierigen und kräftezehrenden Prozess. Die Vereinigung betont, dass das derzeitige System den tatsächlichen Bedürfnissen von Menschen mit ADHS nicht gerecht wird und keine kosmetischen, sondern strukturelle Veränderungen erfordert.
DEPY fordert den Staat auf, eine ganzheitliche Strategie zu entwickeln, die eine frühe Diagnostik, den Zugang zu Behandlungen, die Ausbildung von Fachkräften und eine echte Unterstützung der Familien umfasst — statt formaler Lösungen auf dem Papier.
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