Inflation auf Zypern auf 5,2 % gestiegen – zweithöchster Wert in der Eurozone
Die jährliche Inflation auf Zypern ist im August auf 5,2 % gestiegen. Das ist nach Litauen mit 5,8 % der zweithöchste Wert in der Eurozone, wie aus den Daten zum harmonisierten Verbraucherpreisindex hervorgeht.

Vor einem Jahr, im August 2025, waren die Preise auf Zypern im Jahresvergleich überhaupt nicht gestiegen. Die Beschleunigung setzte im Frühjahr ein: Im März lag der Index bei 1,5 %, im April bei 3,0 %, im Mai bei 3,5 %, im Juni bei 4,1 % und im Juli bei 4,4 %. Nach dem nationalen Index, der vom Statistischen Dienst Zyperns (CyStat) berechnet wird, fiel die Inflation im August mit 3,5 % moderater aus.
Den größten Beitrag leistet die Energie. In der Eurozone verteuerten sich Energieträger im August im Jahresvergleich um 14,3 %, nach 10,3 % im Vormonat, während die Gesamtinflation der Währungsunion 3,3 % erreichte – bei einem Zielwert von 2 %.
Die Europäische Zentralbank erhöhte am 10. September den Einlagensatz auf 2,5 %. EZB-Präsidentin Christine Lagarde warnte vor einem länger anhaltenden Energieschock. Die Notenbank erwartet für 2026 eine Inflation von 3 % und ein Wirtschaftswachstum von 0,9 %, für 2027 von 2,5 % und 1,4 % sowie 2028 eine Rückkehr zu 2,1 %.
Die zyprische Regierung hat die reduzierte Verbrauchsteuer auf Kraftstoffe – einen Rabatt von 8,33 Cent pro Liter – bis zum 30. November 2026 verlängert.
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