Arbeitsinspektion verstärkt wegen der Hitze auf Zypern die Kontrollen
Nach der Ausrufung der orangefarbenen Wetterwarnstufe haben die Behörden der Republik Zypern die Kontrollen zur Einhaltung der Anforderungen zum Schutz der Arbeitnehmer vor Hitze verstärkt. Die Inspektoren haben bereits rund 140 Kontrollen in Nikosia und Larnaka durchgeführt und daran erinnert, dass Verstöße nicht nur von Beschäftigten, sondern auch von jedem Zeugen gemeldet werden können.
Arbeitgeber sind verpflichtet, den Kodex zur Vorbeugung von Hitzestress einzuhalten. Bei einer orangefarbenen Warnstufe sind schwere und mittelschwere Arbeiten im Freien von 12:00 bis 16:00 Uhr verboten. Außerdem müssen den Beschäftigten Trinkwasser sowie Ruheplätze im Schatten oder in klimatisierten Räumen zur Verfügung gestellt werden. Falls erforderlich, sind die Arbeiten auf eine kühlere Tageszeit zu verlegen.
Die Kontrollen erfolgen sowohl aufgrund eingegangener Beschwerden als auch im Rahmen planmäßiger Überprüfungen. Nach Angaben des Arbeitsinspektionsamtes halten sich Arbeitgeber in den vergangenen Jahren dank kontinuierlicher Information und verstärkter Aufsicht deutlich besser an die Vorgaben.
Für den 22. Juli hat der Wetterdienst erneut die orangefarbene Warnstufe ausgerufen: In den zentralen Regionen der Insel kann die Lufttemperatur 43°C erreichen.
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