Pharmazeutische Dienste Zyperns warnen vor Abnehmpräparaten aus dem Internet und Fitnessstudios
Die Pharmazeutischen Dienste des Gesundheitsministeriums Zyperns haben vor den Risiken gewarnt, die mit dem Kauf und der Anwendung nicht zugelassener Arzneimittel verbunden sind. Diese werden über das Internet, in Fitnessstudios, Kosmetikzentren, Schönheitssalons und Friseursalons vertrieben.

Gemeint sind Mittel, die als Möglichkeit angepriesen werden, Gewicht zu verlieren, sich zu verjüngen, Muskeln aufzubauen oder die Gesundheit „wiederherzustellen“. Dazu gehören Peptide, Hormonanaloga und andere pharmakologisch aktive Substanzen in Form von Injektionen, Tabletten und anderen Darreichungsformen.
Die Behörde betont, dass Bezeichnungen wie „Nahrungsergänzungsmittel“, „Naturprodukt“, „sicher“, „ohne Nebenwirkungen“ oder „nur für Forschungszwecke“ ein Präparat weder legal noch unschädlich machen.
Zu den genannten Risiken gehören eine unbekannte oder falsche Zusammensetzung, das vollständige Fehlen des Wirkstoffs, eine falsche Dosierung, Verunreinigungen und Toxizität, Infektionen, schwere Nebenwirkungen sowie gefährliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Besonders hervorgehoben werden injizierbare Präparate: Sie umgehen die natürlichen Schutzmechanismen des Körpers, weshalb die Folgen einer Verunreinigung oder eines Dosierungsfehlers schwerwiegender ausfallen.
Die Verbreitung und der Verkauf nicht zugelassener Arzneimittel verstoßen auf Zypern gegen die geltenden Rechtsvorschriften und ziehen die darin vorgesehenen Sanktionen nach sich.
Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, Medikamente ausschließlich in lizenzierten Apotheken zu kaufen und vor Beginn der Einnahme eines Präparats einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren.
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