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Auf Zypern wird der Kampf gegen illegale Deponien für Bauabfälle verstärkt

03.08.2026 / 15:53
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Die Behörden der Republik Zypern verstärken den Kampf gegen die illegale Ablagerung von Bau- und Abbruchabfällen. Im Umweltministerium wurde dieses Problem als eine der gravierendsten Umweltbedrohungen bezeichnet.

Die stellvertretende Direktorin der Behörde, Elena Stylianopoulou, teilte mit, dass der ausgearbeitete Aktionsplan bereits umgesetzt wird und schrittweise alle Phasen des Umgangs mit Bauabfällen abdeckt — von Bauunternehmen und Eigentümern von Objekten bis hin zu Abfallverwertungsbetrieben.

Am 17. Juli genehmigte der Ministerrat die Bereitstellung von 1 Million Euro zur Beseitigung illegaler Deponien. Solche Mittel werden bereits im dritten Jahr in Folge bereitgestellt. Die Finanzierung soll das Brandrisiko senken und zugleich die Umwelt sowie die Gesundheit der Bevölkerung schützen.

Nach Angaben von Stylianopoulou besteht das Ziel der Behörden nicht nur darin, einzelne Verstöße aufzudecken, sondern auch die Einhaltung der Umweltauflagen in der gesamten Baubranche zu verbessern.

Gleichzeitig betonte sie, dass längst nicht alle Marktteilnehmer gegen das Gesetz verstoßen. Der Schwerpunkt werde daher auf einer systematischen Kontrolle und Prävention liegen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Baustellen, da dort die Kette des Umgangs mit Bauabfällen beginnt.

Im Februar dieses Jahres wurde auf Zypern die Höchststrafe für die illegale Entsorgung von Abfällen verdoppelt — auf 40.000 Euro.

Darüber hinaus planen die Behörden, Anfang kommenden Jahres ein GPS-Kontrollsystem für Container mit Bauabfällen einzuführen. Damit soll ihre Bewegung verfolgt und die illegale Entsorgung von Abfällen verhindert werden.

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