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Zypern verschärft Maßnahmen gegen Maul- und Klauenseuche: Keulung von Vieh binnen 24 Stunden und Strafen bis zu 250.000 Euro

03.06.2026 / 12:06
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Die Behörden der Republik Zypern führen dringende strenge Maßnahmen ein, um das Eindringen und die Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche in den vom Staat kontrollierten Gebieten zu verhindern. Nach der neu genehmigten Verordnung muss im Falle des Nachweises oder eines begründeten Verdachts auf einen Infektionsherd das gesamte infizierte und in Kontakt gekommene Vieh auf dem Betrieb innerhalb von 24 Stunden getötet und entsorgt werden.

Diese strenge Maßnahme zielt darauf ab, den Viehhaltungssektor des Landes zu schützen und den Status Zyperns als seuchenfreie Zone zu erhalten, was für den Export lokaler Produkte von entscheidender Bedeutung ist.

Für Verstöße gegen veterinärmedizinische Protokolle, das Verschweigen von Krankheitssymptomen bei Tieren oder die illegale Einfuhr von Vieh und Futtermitteln wurden beispiellose Verwaltungsstrafen eingeführt: Die Geldbußen für natürliche und juristische Personen können nun bis zu €250.000 betragen. Der Veterinärdienst der Republik Zypern verstärkt die Kontrollen in Häfen, auf Bauernmärkten und in Grenzgebieten und ruft Betriebsinhaber dazu auf, unverzüglich über jegliche verdächtigen Symptome bei Tieren zu informieren.

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