Zypern im Risikogebiet: Sicherheitsmaßnahmen angesichts iranischer Drohungen verstärkt
Zypern erlebt Tage erhöhter Spannung angesichts der Eskalation zwischen dem Iran und Israel. Zuvor waren iranische ballistische Raketen, die auf Israel abgefeuert wurden, vom Territorium der Insel aus sichtbar.
Experten schätzen, dass Zypern theoretisch in Reichweite iranischer Mittelstreckenraketen wie der Shahab-3 liegt. Die Wahrscheinlichkeit eines direkten Angriffs wird jedoch aufgrund der US-Luftabwehr, des israelischen Raketenschutzschirms und der Präsenz der USS Gerald R. Ford im östlichen Mittelmeer als gering eingestuft.
Im Extremfall könnten die zyprischen Behörden das Flugabwehrsystem Barak MX einsetzen. Auch auf den britischen Stützpunkten wurde erhöhte Aktivität verzeichnet: Zwei Airbus A400M der RAF trafen in Akrotiri ein, verstärkt durch sechs F-35B-Jets und zusätzliche Radarsysteme.
In der Hauptstadt gilt erhöhte Alarmbereitschaft. Das Verteidigungsministerium erklärte volle Mobilisierungsbereitschaft, während die Polizei den Schutz kritischer Infrastruktur sowie amerikanischer und israelischer Einrichtungen intensivierte.
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