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Ring, der 1998 in einem See im Bundesstaat New York verloren ging, nach 28 Jahren mit einem Metalldetektor gefunden

01.09.2026 / 19:45
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Ein Schulring, der 1998 im Great-Sacandaga-See im Bundesstaat New York verloren ging, ist nach 28 Jahren zu seiner Besitzerin zurückgekehrt. Zwei Metalldetektor-Enthusiasten fanden das Schmuckstück, als der Wasserstand des Stausees sank und einen Teil des Seegrunds freilegte.

Ring, der 1998 in einem See im Bundesstaat New York verloren ging, nach 28 Jahren mit einem Metalldetektor gefunden

Der Ring gehört Kim Rasbeck, einer Absolventin der Red Creek High School aus dem Jahr 1988. Sie verlor ihn, als sie mit Freunden am Great-Sacandaga-See unterwegs war, und hielt es viele Jahre lang für unmöglich, ihn wiederzufinden.

Entdeckt wurde das Schmuckstück von Michael Siegel und Dylan Laporte, die ihre Leidenschaft für die Suche mit Metalldetektoren verbindet. „Wir hörten das Signal des Geräts und drehten dann einfach den Stein um – und da lag der Ring“, berichtete Laporte.

Zunächst veröffentlichten die Männer ein Foto des Fundstücks in den sozialen Medien, doch es gab keine Reaktionen. Daraufhin rief Laporte direkt bei der Red Creek High School an: Die Sekretärin erkannte sofort, wem der Ring gehörte – sie hatte einst mit Rasbeck in derselben Fußballmannschaft gespielt.

Die Besitzerin, die heute in Rochester lebt, bot den Findern an, ihnen Geld zu überweisen, doch sie lehnten ab. „Dafür fahren wir schließlich los: Ringe zu finden und sie zurückzugeben. Alles andere ist einfach ein Bonus“, erklärte Siegel.

Solche Geschichten kommen seltener vor, als es die Nachrichten vermuten lassen. Der Great-Sacandaga-See ist ein Stausee mit saisonal schwankendem Wasserstand, und Funde auf dem freigelegten Seegrund sind nur in bestimmten Zeiträumen möglich. Außerdem gelingt es meist nur dann, einen Gegenstand seinem Besitzer zurückzugeben, wenn er eine Gravur trägt: den Namen der Schule, das Abschlussjahr oder Initialen.

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