Nahost-Konflikt trifft Zyperns Wirtschaft
Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran hat bereits schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaft Zyperns.
Besonders betroffen ist der Tourismussektor — nach dem Drohnenangriff nahe der britischen Basis Akrotiri sind die Sicherheitsbedenken gewachsen, was zu einer Welle von Stornierungen führte.
Gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten. Innerhalb eines Monats erhöhte sich der Benzinpreis um etwa 11%, während Diesel um fast 17,5% teurer wurde. Im Durchschnitt zahlen Autofahrer nun bei jedem Tankstopp Dutzende Euro mehr.
Experten warnen zudem vor einer möglichen Erhöhung der Stromtarife. Abhängig von den Ölpreisen könnten die Rechnungen bis zum Sommer um bis zu 20% steigen.
Die Behörden weisen darauf hin, dass Zypern aufgrund seiner Abhängigkeit von erdölbasierter Energie weiterhin anfällig ist, während große Infrastrukturprojekte sich weiter verzögern.
Vor diesem Hintergrund wird mit weiteren Preissteigerungen bei Waren und Dienstleistungen gerechnet, was den Druck auf Haushalte und Unternehmen verstärkt.
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