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Der Wetterdienst Zyperns führt künstliche Intelligenz zur Vorhersage gefährlicher Wetterlagen ein

07.07.2026 / 08:06
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Der Meteorologische Dienst der Republik Zypern bereitet eine umfassende Modernisierung vor, die den Einsatz künstlicher Intelligenz für eine genauere Vorhersage extremer Wetterereignisse ermöglichen wird. Der Plan umfasst zudem die Modernisierung der Ausrüstung, eine Stärkung der Cybersicherheit und den Aufbau eines modernen Frühwarnsystems.

Eines der Schlüsselprojekte wird die Installation eines neuen satellitengestützten Datenerfassungssystems im Wert von 460.000 Euro sein. Es wird den Empfang meteorologischer Informationen in Echtzeit ermöglichen und die Grundlage für Projekte zum Einsatz künstlicher Intelligenz in der Landwirtschaft und im Frühwarnsystem für Notfälle bilden. Zudem soll die Technologie die Effizienz des experimentellen Systems zur Erkennung von Waldbränden erhöhen.

Weitere 265.000 Euro sollen für den Schutz kritischer Informationssysteme vor Cyberangriffen bereitgestellt werden. Beim Wetterdienst weist man darauf hin, dass eine Störung dieser Systeme den Zivilschutz, die Luftfahrt und den Betrieb von Notfallwarnsystemen beeinträchtigen könnte. Außerdem ist die Einhaltung der europäischen Rechtsvorschriften im Bereich der Cybersicherheit verpflichtend.

Der strategische Plan umfasst 11 Entwicklungsbereiche. Dazu gehören die Zusammenführung aller Abteilungen des Wetterdienstes in einem einzigen Zentrum, der Austausch der Ausrüstung an den Flughäfen von Larnaka und Paphos, die Installation neuer Wetterstationen auf der gesamten Insel, die Einführung spezialisierter Prognosen für die Landwirtschaft, der Ausbau des Fachpersonals sowie die Schaffung einer kostenlosen Plattform mit offenem Zugang zu meteorologischen Daten für Einwohner, Forschende und Unternehmen.

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