Betrüger greifen GHS-Nutzer an: Zyperns Polizei warnt vor gefälschten SMS
Die zypernsche Krankenkassenorganisation (GHS) warnt gemeinsam mit der Polizei die Bürger vor einer neuen Welle von Internetbetrug, bei der gefälschte Textnachrichten versendet werden. Die Täter versenden SMS und geben sich als offizielle Systembenachrichtigungen aus, um Zugriff auf die Bankdaten der Nutzer zu erhalten.
Nach Angaben der Behörden enthalten die betrügerischen Nachrichten Links, denen man angeblich folgen muss, um persönliche Informationen zu aktualisieren oder zu korrigieren. In Wirklichkeit führen diese Links zu schädlichen Ressourcen, auf denen versucht wird, den Bürgern sensible Daten wie Passwörter und Zahlungsdaten zu entlocken.
Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass gefälschte SMS in derselben Konversation wie echte Nachrichten der GHS erscheinen können, was sie überzeugender macht. Dies erhöht das Risiko erheblich, dass Empfänger an die Echtheit der Benachrichtigung glauben und dem gefährlichen Link folgen.
Die Krankenkassenorganisation betont, dass sie niemals persönliche Daten, Passwörter oder Finanzinformationen per SMS anfordert und auch keine Zahlungen über Links verlangt. Alle offiziellen Benachrichtigungen werden ausschließlich über verifizierte und offizielle Kanäle veröffentlicht.
Die Polizei ruft die Bürger zu höchster Wachsamkeit auf: Klicken Sie nicht auf verdächtige Links, geben Sie keine persönlichen Daten ein und löschen Sie solche Nachrichten sofort. Im Zweifelsfall wird empfohlen, sich nur an offizielle Informationsquellen zu wenden.
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