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Hotelier auf Zypern schlagen wegen Mangels an Rettungsschwimmern Alarm

05.07.2026 / 09:00
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Die beiden größten Tourismusverbände der Republik Zypern — PASYXE und STEK — haben die Behörden aufgefordert, dringend eine nationale Strategie zur Überwindung des Mangels an Rettungsschwimmern zu entwickeln. Nach ihren Angaben macht sich der Fachkräftemangel bereits sowohl auf den öffentlichen Stränden als auch in den Hotelpools bemerkbar.

Hotelbetreiber weisen darauf hin, dass es an den organisierten Stränden immer schwieriger wird, die Rettungsposten zu besetzen. An einigen Orten wird die Wachzeit verkürzt, und einzelne Beobachtungstürme bleiben wegen Personalmangels geschlossen.

Zusätzliche Belastung haben neue Sicherheitsvorschriften für Hotelpools geschaffen, wodurch die Nachfrage nach zertifizierten Rettungsschwimmern deutlich gestiegen ist.

Die Verbände schlagen vor, eine spezielle Arbeitsgruppe zu schaffen und ein umfassendes Ausbildungsprogramm zu entwickeln. Insbesondere halten sie es für notwendig, Jugendlichen, Studierenden und Arbeitslosen zusätzliche Anreize für die Ausbildung und den Erwerb der Rettungsschwimmerqualifikation zu bieten.

Darüber hinaus schlagen Vertreter der Tourismusbranche vor, die Zahl der unbefristeten und langfristigen Saisonstellen zu erhöhen, um den Beruf attraktiver zu machen. Gleichzeitig betonen sie, dass alle Entscheidungen ohne Beeinträchtigung der Sicherheit der Urlauber getroffen werden müssen.

Nach Ansicht von PASYXE und STEK hat sich das Problem durch eine schwierige Tourismussaison verschärft. Aufgrund der angespannten geopolitischen Lage in der Region haben viele Hotels später als üblich den Betrieb aufgenommen oder mit einem Mindestmaß an Personal eröffnet. Nun hofft die Branche auf mehr Touristen dank Last-Minute-Buchungen und darauf, den Personalmangel, auch bei den Rettungsschwimmern, zu verringern.

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