Die zyprische Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche per Videoanruf
Die zyprische Polizei hat die Bürger nach einem weiteren Fall von Telefonbetrug zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen, bei dem ein 52-jähriger Einwohner von Nikosia eine beträchtliche Geldsumme verlor.
Nach Angaben der Ermittler der Polizei Nikosia (TAE) erhielt der Mann über eine soziale App einen Videoanruf von einer unbekannten Person, die sich als Beamter der zyprischen Polizei ausgab und eine angeblich notwendige, mit der Migrationsbehörde verbundene Maßnahme behauptete.
Während des Gesprächs zeigte der Täter einen gefälschten Polizeiausweis vor und konnte das Opfer dazu bringen, persönliche Daten sowie Informationen zu den Bankkonten preiszugeben. Anschließend wurden von den Konten des Mannes Geldbeträge entwendet.
Die Polizei betont, dass solche Methoden immer häufiger werden und eine ernsthafte Gefahr für die Bürger darstellen. Die Behörde wies ausdrücklich darauf hin, dass Polizeibeamte oder Mitarbeiter staatlicher Stellen niemals per Telefon oder über Videoanrufe in Messenger-Diensten nach persönlichen Daten, Passwörtern oder Bankinformationen fragen.
Im Zusammenhang mit dem Vorfall raten die Strafverfolgungsbehörden dringend dazu, unbekannten Anrufen nicht zu vertrauen, keine vertraulichen Daten weiterzugeben und verdächtige Gespräche sofort zu beenden.
Außerdem wird Bürgern geraten, bei den geringsten Anzeichen eines Betrugs sofort ihre Bank zu kontaktieren, um Transaktionen zu sperren, und die Polizei zu informieren, um weitere Verluste zu verhindern und die Ermittlungen zu unterstützen.
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