Militärschiffe aus fünf Ländern führen Übungen vor Limassol durch
Am 17. August fanden in den Gewässern südlich von Limassol kleine internationale Marineübungen Cyprus Arrow 2026 unter Beteiligung von Schiffen aus Zypern, Griechenland, den USA, Italien und Deutschland statt. Zypern wurde durch das Patrouillenschiff «Ioannidis» des Marinekommandos der Nationalgarde vertreten. Griechenland entsandte die Fregatte «Nikiforos Fokas», die USA den Zerstörer «Paul Ignatius», Italien die Fregatte «Carabiniere» und Deutschland die Fregatte «Baden-Württemberg». Während der Übungen trainierten die Besatzungen taktische Manöver, die gemeinsame Führung von Schiffen, technische Verfahren und den Funkverkehr. Die Teilnehmer überprüften außerdem ihre Fähigkeit, im Rahmen multinationaler Streitkräfte zu handeln und Operationen zu koordinieren.
Die Übungen waren ein weiteres Beispiel für die militärische Zusammenarbeit Zyperns mit europäischen Ländern und den USA. Vor diesem Hintergrund betont die Regierung der Republik Zypern auch die Bedeutung einer weiteren strategischen Kooperationsrichtung – des Projekts Great Sea Interconnector, das die Stromnetze Zyperns und Griechenlands verbinden soll.
Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis erklärte, dass die Beteiligung eines französischen Unternehmens an dem Projekt die Positionen Zyperns und Griechenlands nicht nur in technischer, sondern auch in diplomatischer und geopolitischer Hinsicht stärke.
Seinen Worten zufolge steht der Präsident der Republik Zypern, Nikos Christodoulidis, in Kontakt mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis, um das Projekt auf höchster politischer Ebene zu koordinieren.
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