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Fünf Minuten unbeaufsichtigt hätten beinahe in einer Tragödie geendet: In der Türkei wurde ein fünfjähriges Mädchen gerettet, das aufs offene Meer hinausgetrieben war

09.07.2026 / 11:32
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An der Westküste der Türkei wäre es beinahe zu einer Tragödie gekommen, die auf die traurigste Weise hätte enden können. In der Provinz Aydın entdeckten Mitarbeiter der Küstenwache während einer routinemäßigen Patrouille auf dem offenen Meer ein seltsames Objekt — eine einsam treibende aufblasbare Matratze.

Als das Boot näher kam, sahen die Rettungskräfte darauf ein fünfjähriges Mädchen. Das Kind befand sich weit vom Ufer entfernt und konnte nicht allein zurückkehren. Die Seeleute hoben die Kleine umgehend an Bord und brachten sie an Land, wo sie den aufgeregten Eltern übergeben wurde.

Wie sich später herausstellte, hatte das Mädchen mit seiner Familie am Strand Urlaub gemacht. Nach Angaben der Eltern waren sie nur für ein paar Minuten abgelenkt, doch das reichte aus: Ein starker Wind erfasste die leichte aufblasbare Matratze und trieb sie rasch aufs Meer hinaus. Durch Wind und Strömung vergrößerte sich die Entfernung zum Ufer buchstäblich von Minute zu Minute.

Zum Glück war zu diesem Zeitpunkt ein Patrouillenboot der Küstenwache in der Nähe. Dank der Aufmerksamkeit der Besatzung und der schnellen Reaktion der Rettungskräfte konnte das Kind entdeckt werden, bevor die Situation kritisch wurde.

Fachleute erinnern Urlauber erneut daran, dass aufblasbare Matratzen, Schwimmreifen und andere Wasserspielzeuge keine Rettungsmittel sind. Bei starkem Wind können sie sehr schnell vom Ufer weggetragen werden, und Kinder sollten selbst im seichten Wasser ständig von Erwachsenen beaufsichtigt werden.

Dieser Vorfall ging glimpflich aus, doch er war eine weitere Erinnerung daran, wie gefährlich das Meer sein kann und wie schnell aus einem gewöhnlichen Badeausflug ein Notfall werden kann.

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