Erdogan: Die im Bau befindliche Flotte von 50 Schiffen hat die Türkei zu Exporten von Kriegsschiffen in die EU geführt
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte, dass die nationale Rüstungsindustrie derzeit mehr als 50 Kriegsschiffe produziere. Als zentralen Erfolg dieser groß angelegten Expansion des Schiffbaus hob er die historische Übergabe der Hochsee-Korvette Cam Roman an das Kommando der rumänischen Marine hervor. Die feierliche Übergabe des Schiffs an europäische Verbündete sowie die Indienststellung des baugleichen Patrouillenschiffs Koçhisar in die türkische Flotte fanden auf der Werft der Marineverwaltung in Istanbul statt.
In seiner Rede betonte Erdogan, dass vor dem Hintergrund des Zerfalls früherer Sicherheitsstandards die reale Stärke in der Welt zum entscheidenden Faktor werde: «Wer auf dem Schlachtfeld nicht stark ist, findet keinen Platz am Tisch». Der Präsident hob die strategische Bedeutung Rumäniens für Ankara besonders hervor und äußerte die Zuversicht, dass die neuen Schiffe die Sicherheit im Schwarzen Meer erheblich stärken würden. Er fügte hinzu, dass die Türkei keine regionalen Konflikte suche, jedoch jeden Angriff auf ihre eigenen souveränen Interessen entschieden unterbinden werde.
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