Zyprische Taxifahrer schlagen Alarm: 30 % weniger Touristen, steigende Kosten und immer dreistere Schwarzfahrer
Die Gesamtzyprische Föderation der Stadttaxis (POAT) hat die kritische Lage in der Branche wegen sinkender Einnahmen und fehlender Kontrolle über illegale Beförderer beklagt.
Schlüsselfaktoren der Krise:
• Rückgang des Touristenstroms um 30 %: Aufgrund der angespannten geopolitischen Lage im Nahen Osten ist der Zustrom von Touristen nach Zypern in den vergangenen vier Monaten um ein Drittel zurückgegangen. Dies führte zu einem deutlichen Rückgang der Fahrten von Flughäfen und Hotels.
• Einnahmenabfluss in den Norden: Nach Schätzungen von POAT fließen rund 8–10 % der potenziellen Einnahmen in die besetzten nördlichen Gebiete, wo der Personenverkehr von den Behörden der Republik nicht kontrolliert wird.
• Steigende Betriebskosten: Vor dem Hintergrund der sinkenden Nachfrage sind die Fixkosten der Taxifahrer für Kraftstoff, Fahrzeugwartung und den Kauf von Reifen erheblich gestiegen.
• Zunahme der illegalen Konkurrenz: Das Problem der „Berufs-Piraten“ hat sich verschärft, weil die Mitarbeiter des Amts für Straßenverkehr aufgrund von Aufgaben im Zusammenhang mit dem zyprischen EU-Ratsvorsitz (der von Januar bis Ende Juni 2026 dauert) abgelenkt sind. Infolgedessen finden auf den Straßen praktisch keine Razzien und Kontrollen gegen illegale Anbieter statt.
Verbessert sich die Lage auf dem Tourismusmarkt in den kommenden Monaten nicht, will die Taxigewerkschaft offiziell staatliche finanzielle Unterstützungsmaßnahmen fordern.
You may also be interested in:
- 16-Jähriger stirbt bei Unfall mit Rennmotorrad im Bezirk Paphos
- In Germasogeia greifen etwa zehn Menschen einen Kurier an, vier festgenommen
- In Limassol beginnt eine neue Hochhauswelle – das 181 Meter hohe AURA wird das höchste Gebäude
- Der Rückgang im Tourismus auf Zypern wird bis Jahresende etwa 5 % betragen
- DIKO-Chef fordert wegen des Projekts Great Sea Interconnector den Rücktritt des zyprischen Finanzministers


Kommentare (0)