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Das Pentagon hat neue Videos mit unbekannten Objekten veröffentlicht: darunter ein „Mann mit Jetpack“ und eine rätselhafte sechszackige Figur

11.07.2026 / 15:02
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Das US-Verteidigungsministerium hat eine neue Auswahl zuvor geheimer Materialien zu unidentifizierten anomalen Phänomenen (UAP) veröffentlicht. Die vierte Tranche umfasst 40 Dateien — Dokumente, Fotos, Audioaufnahmen und Videomaterial, die von verschiedenen US-Behörden gesammelt wurden. Die größte Aufmerksamkeit erregten zwei Videos, auf denen Objekte zu sehen sind, deren Natur Fachleute bisher nicht bestimmen konnten.

Das erste Video wurde 2020 über dem Atlantischen Ozean aufgenommen. Laut einem Bericht der US-Marine beobachteten Militärs ein dunkles Objekt mit einer Höhe von etwa 12–15 Fuß (rund 3,7–4,6 Meter). Seine Form erinnerte an einen Menschen mit Jetpack oder an eine medusenähnliche Gestalt. Das Objekt führte dabei keine abrupten Manöver aus und bewegte sich nach Einschätzung der Fachleute in Windrichtung. Im Bericht heißt es, es könnte sich um einen großen Luftballon ungewöhnlicher Form gehandelt haben, doch die vorhandenen Daten reichten nicht aus, um diese Version zu bestätigen oder zu widerlegen. Daher wurde das Objekt als unidentifiziertes anomales Phänomen eingestuft.

Der zweite Clip wurde 2025 über dem Gelben Meer von den US-Indo-Pazifik-Streitkräften aufgezeichnet. Auf der etwa 18 Sekunden langen Infrarotaufnahme ist ein Objekt zu sehen, das in der offiziellen Beschreibung als „Kontrastbereich, der an einen sechszackigen Stern erinnert“ bezeichnet wird. Es bleibt ruhig im Sichtfeld der Kamera, doch auch seine Herkunft konnte nicht festgestellt werden.

Die Veröffentlichung der Materialien ist Teil des fortlaufenden Pentagon-Programms zur Entklassifizierung von Archiven im Zusammenhang mit UAP. Nach Angaben von Vertretern des Ministeriums besteht das Hauptziel darin, größtmögliche Transparenz zu gewährleisten und Forschern Zugang zu den verfügbaren Daten zu geben.

Gleichzeitig betont das Pentagon ausdrücklich, dass keines der veröffentlichten Materialien ein Beweis für die Existenz außerirdischen Lebens sei. Die meisten derartigen Fälle bleiben nicht deshalb ungelöst, weil sie auf einen außerirdischen Ursprung der Objekte hindeuten, sondern wegen unzureichender Informationen für ihre eindeutige Identifizierung.

Neben den beiden am meisten diskutierten Videos enthält das neue Archiv Materialien aus verschiedenen Jahren — von Dokumenten aus den späten 1940er-Jahren bis hin zu aktuellen Berichten von Militärpiloten und Betreibern von Überwachungssystemen. Darunter befinden sich Beschreibungen weiterer anomaler Objekte, die während von Flügen oder Beobachtungen registriert wurden; in keinem dieser Fälle konnten offizielle Untersuchungen jedoch einen Zusammenhang mit außerirdischen Zivilisationen bestätigen.

Damit hat die neue Veröffentlichung erneut die Aufmerksamkeit auf das Thema UFOs gelenkt, doch die offizielle Position der US-Behörden bleibt unverändert: Es geht um die Untersuchung unerklärlicher Luftphänomene und nicht um eine Bestätigung der Existenz von Außerirdischen. Während Fachleute solche Vorfälle weiter analysieren, werden unter den möglichen Erklärungen atmosphärische Phänomene, zivile und militärische Technologien sowie Entwicklungen anderer Staaten geprüft.

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