Limassol startet im Juli ein „intelligentes“ Parksystem mit 2500 Stellplätzen
Anfang Juli 2026 nimmt die Gemeinde Limassol ein einheitliches „intelligentes“ Parksystem (smart parking) in Betrieb, das rund 2500 Parkplätze im Stadtzentrum und an der Promenade umfasst. Die Installation der technologischen Infrastruktur und der Sensoren läuft seit mehreren Wochen. Der Vertrag im Wert von €5 172 000 (zuzüglich Mehrwertsteuer) wurde im Juni 2025 mit Blue Sun Automation Ltd unterzeichnet und sieht die Wartung des Systems für 5 Jahre mit Verlängerungsoption vor.
Architektur und Funktionsweise des Systems:
Das Projekt der digitalen Transformation soll, wie der Bürgermeister von Limassol, Yiannis Armeftis, betonte, das Ausmaß des unnötigen Verkehrs verringern. Die Einführung umfasst die folgenden Elemente:
— Bodensensoren. Jeder Parkplatz wird mit einem autonomen Sensor ausgestattet, der die Anwesenheit eines Fahrzeugs in Echtzeit erfasst.
— Mobile App. Fahrer können aus der Ferne eine Karte der freien Plätze sehen, den Weg dorthin planen und bargeldlos bezahlen.
— Physische Begrenzungen. Auf großen organisierten ebenerdigen Parkflächen werden automatische Schranken installiert. Die kommunalen Parkplätze entlang der Straßen werden mit Parkautomaten ausgestattet.
— Überwachung von Verstößen. Die städtischen Verkehrsinspektoren erhalten Zugriff auf eine Online-Karte der Belegung der Plätze, wodurch sie Fälle von unbezahlt abgestelltem Parken schnell erkennen können.
Geografie des Projekts und Neustrukturierung der Zonen:
Die infrastrukturellen Veränderungen werden die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt betreffen:
— Rund 1500 Plätze werden entlang der zentralen Stadtstraßen verteilt.
— 876 Plätze werden auf den kommunalen Parkflächen entlang der Molos-Promenade und an anderen strategischen Punkten automatisiert.
— Änderung der Logistik. Ab Juli beginnt die Modernisierung der Ein- und Ausfahrtsgruppen auf dem Parkplatz „Enaerios“ (Enaerios), danach werden ähnliche Arbeiten an den Parkflächen bei Molos durchgeführt.
— Vorbereitungsphase. Der schrittweise Übergang zur bargeldlosen Zahlung begann bereits im Januar 2026, als der Parkplatz in der Andrea-Themistokleous-Straße vollständig auf die Zahlung mit Bankkarten umgestellt wurde.
Tarifstruktur und regulatorische Maßnahmen:
Die endgültigen Preise für die Dienstleistungen befinden sich noch in Abstimmung durch den Verwaltungsausschuss des Gemeinderats. Die vorläufigen Parameter sehen wie folgt aus:
— Der Basistarif beträgt etwa €1 pro Stunde.
— Das Tageslimit (Maximalpreis für 24 Stunden) ist auf €15 begrenzt.
— Begrenzung von Missbrauch. Die Behörden entwickeln Schutzmechanismen, die langfristiges, ununterbrochenes Abstellen von Fahrzeugen an einem Ort verhindern sollen. Für Bewohner der zentralen Stadtviertel werden separate Vorzugsregelungen festgelegt, allerdings sollen die Parkflächen nicht zu dauerhaften privaten Stellplätzen werden.
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