Handelskammer der TRNZ warnt vor Schäden durch stillstehende Lkw auf der Strecke Mersin — Famagusta
Das Vorstandsmitglied der Türkisch-Zyprischen Handelskammer Omac Cin erklärte, dass die Lkw und Container, die nach dem Unglück der Fähre Filo Jet auf der Seeverbindung Mersin — Famagusta stillstehen, der Wirtschaft der TRNZ schaden.

Seiner Einschätzung zufolge haben die Probleme im Seeverkehr ein Ausmaß erreicht, bei dem sie sich unmittelbar auf den Handelsverkehr auf dieser Route auswirken können. Mersin — Famagusta bleibt der wichtigste maritime Frachtkorridor zwischen der Türkei und Nordzypern.
„Das Land hat auch einen Handelsverkehr. Die Lkw und Container, die auf der Strecke Mersin — Famagusta stehen, schaden der Wirtschaft unseres Landes. Das muss gelöst werden“, sagte Cin.
Er betonte, dass das Unglück nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Todesopfer und der Transportsicherheit betrachtet werden dürfe: Die Folgen müssten auch im Hinblick auf die Lieferketten und den Handelsfluss des Landes bewertet werden.
Cin fügte hinzu, dass sich die Kontrollen nach dem Unglück nicht auf den Seeverkehr beschränken dürften: Der gesamte Verkehr, der Menschen und Güter befördert, müsse systematisch kontrolliert werden. Gesondert verwies er auf Nutz- und Arbeitsfahrzeuge auf den Straßen, für die eine höhere Altersgrenze gilt — seinen Angaben zufolge gibt es Fahrzeugkategorien mit einer Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren.
Das Unglück der Fähre Filo Jet bleibt das wichtigste Thema in der TRNZ: Die Versammlung setzte einen Untersuchungsausschuss ein, und zuvor wurde im Parlament ein Antrag auf Absetzung des Verkehrsministers Erhan Arıklı verlesen.
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